Die Lernkurve beim Surfen Lernen

Surfen gehört zu den schwierigsten aber auch spannendsten Sportarten überhaupt. Wie schnell kann ich es lernen und was sollte ich wissen, damit ich nicht die falschen Erwartungen mitbringe? Hier erfahrt Ihr Wesentliches...

Aller Anfang ist leicht!

surflehrer surfen lernen erwachsene secretwave surfcamp.jpgBeim Surfen lernen ist der Anfang gar nicht so schwer, denn es geht in der ersten Surfstunde erst einmal nur darum, eine Welle zu ergattern und diese auf dem Bauch liegend entlang zu gleiten. Da man hier noch nicht aufstehen muss, kann man dies innerhalb von einem Tag erlernen. Man lernt auf dem Brett liegen zu bleiben ohne ins Wasser zu fallen und im richtigen Moment mit den Armen zu paddeln, damit einen die heran rollenden Wellen überhaupt mitnehmen. Dabei kann natürlich viel passieren. Je nachdem wieviel Körperspannung man hat, gelingen diese ersten Gleitübungen gut oder aber man wird von der Welle umgeworfen und landet im Wasser. Das ist durchaus lustig!

Erste Erfolgserlebnisse stellen sich bei diesen Anfänger-Gleitübungen im Liegen recht schnell ein und so lernt man in den ersten Tagen recht viel: Brett sicher durch die Brandung tragen, das Brett wenden, darauf liegen, Wellen anpaddeln und in diversen Liege-Positionen gleiten und gleitend lenken.

Häufig falsch verstanden: Was ist Surfen überhaupt?

Spass Surfen lernen Erwachsene Surfcamp Secretwave.jpgWir erleben als Surflehrer fast täglich und auch bei erfahrenen Surfern ein klassisches Missverständnis. Die meisten Menschen denken, Surfen bedeutet, auf einem Surfbrett zu stehen. Das ist so aber nicht ganz richtig! Surfen bedeutet, eine Welle entlang zu gleiten und ob man dabei steht oder liegt oder kniet oder schwimmt, das spielt eigentlich keine Rolle!

Surflehrerin Christina sagt gerne: "Surfen ist viel mehr als das reine Reiten auf einer Welle, es ist das Begreifen des Ozeans und seiner Schwingungen, das sich im Einklang mit der Dünung bewegen und es ist auch die Demut im Angesicht der Natur und des Elements Wasser. 

Surfen bedeutet nicht nur auf einer Welle zu reiten, sondern auch unter ihr durchzutauchen zu können. Es bedeutet genauso zu scheitern wie zu fliegen, zu hoffen und auch zu erliegen und oft bedeutet es auch einfach nur zu schauen und zu staunen."

In unseren Surfkursen für Erwachsene versuchen wir all das zu vermitteln aber natürlich auch, wie man es technisch schafft, sicher auf einer Welle zu gleiten (hierbei entsteht das berühmte Glücksgefühl). Auch wenn wir im Verlauf eines Surfkurses lehren, wie man auf einem Surfbrett ins Stehen kommt, liegt der Fokus im Secret Wave Surfcamp auf dem Verstehen des Ozeans und dem sich im Einklang mit den Wellen bewegen und nicht nur auf dem bloßen Prozess des Stehens/Aufstehens.

Surfen in jeder Lage

Fun Surfenlernen gleiten liegen erwachsene Surfcamp.jpgNicht wenige unserer Surfschüler im Surfcamp für Erwachsene surfen sehr erfolgreich im Liegen, Knien oder Hocken und haben jede Menge Spaß dabei. Ob man auf dem Brett stehen will/kann, das hängt vom Ziel und von körperlichen Voraussetzungen ab. Sehr sportliche Teilnehmer schaffen es auch noch mit 60 aufzustehen, andere Kursteilnehmer in den 40ern entscheiden sich lieber fürs Surfen im Liegen oder in der Knie-Position. Alles ist möglich, alles ist Surfen! 

Wie schnell kann ich Surfen lernen?

Wenn man die perfekten Surf-Bedingungen vorfindet (die von Wellengröße, -Abstand und Wind abhängen), kann man als sehr sportlicher Mensch innerhalb eines Tages lernen auf dem Brett zu gleiten (auch im Stehen). Das ist aber nicht die Regel, denn nur selten sind die Bedingungen so perfekt und man selbst auch noch in seiner Top-Form. Und außerdem ist 

Realistisch: Ein durchschnittlicher Surfschüler im Surfcamp für Erwachsene (ca. 40 Jahre alt und mäßig sportlich) braucht etwa 5 Tage bis er kleinere Wellen einige Meter im Stehen entlang surfen kann. Das ist schon ein großer Schritt und macht enorm stolz. Der Erfolg überträgt sich nach dem bestandenen Surfkurs auf andere Lebensbereiche, so dass man Alltagsaufgaben durchaus selbstbewusster angeht!

 Alter Surfen lernen Erwachsene Surfcamp.jpgEine Frage der Surf-Bedingungen

Was häufig vergessen wird: Beim Surfen ist man von äußeren Bedingungen abhängig. Wenn die Wellen nicht optimal sind (was fast immer der Fall ist), wird die Sportart um ein Vielfaches schwieriger. Dies schult aber auch ungemein und macht das Surfen Lernen extrem spannend. An keinem Tag ist es gleich! Mal sind die Wellen riesig, mal winzig, mal bläst der Wind sie steil, mal platt.

Überträgt man diese Bedingungen auf anderen Sportarten wie Tennis oder Skifahren würde das bedeuten, dass sich die Ski-Piste unter Dir bewegt oder diverse Tennisbälle in jedem Moment aus allen Richtungen des Himmels auf Dich zufeuern würden, während Du zwei Schläger in den Händen hältst. 

Deine ErwartungenSurfcoach Surfenlernen Secretwave Surfcamp Erwachsene.jpg

Während man als kompletter Surf-Anfänger mit kleinen Erfolgen noch schnell zufrieden ist, stellt sich als fortgeschrittener Anfänger (im Deutschen auch "Intermediate-Surfer" genannt) schnell Frustration ein, wenn die eine perfekte Welle (oft ein Zufallstreffer) nicht sofort wiederholbar ist.

Die eigenen Erwartungen sind es, die dem Surfer beim Surfen Lernen stark im Weg stehen. Klassischerweise erwartet der Intermediate-Surfer ideale Wellenbedingungen, eine große Anzahl von Wellen, eine perfekte Eigenleistung sowie die Bestätigung seines Erfolgs durch andere.

All diese Punkte sind aber selten so gegeben:

1. Die Surf-Bedingungen ändern sich stündlich ("Oh nein, die Wellen sind jetzt viel zu steil !").

2. Surfen erfordert nicht nur Fitness und Technik, sondern auch Ocean-Knowledge ("Oha! Ich paddle nicht korrekt und bin am falschen Ort!").

3. Gute Wellen sind von anderen, erfahrenen Surfern besetzt ("Mist, die anderen Surfen besser als ich!").

4. Die richtige mentale Einstellung ist fürs Surfen-Lernen unerlässlich ("Ich glaube nicht, dass ich das jemals kann!").

5. Intrinsische (innere) Motivation ist fürs Surfen besser als extrinsische (äußere) Motivation ("Jetzt hab ich eine super Welle gesurft aber keiner hat geguckt!").

Alter Surfenlernen Erwachsene Secretwave Surfcamp.jpgHier macht es Sinn, an der inneren Einstellung und Erwartungs-Haltung zu arbeiten, wobei Dir ein Surflehrer enorm helfen kann. Denn es ist nicht nur die Arbeit eines Surflehrer, Dir Surfen beizubringen, sondern auch, mit Dir gemeinsam an Deiner richtigen mentalen Einstellung zu arbeiten. 

In Realität sieht eine Surf-Session (ohne Surf-Lehrer) oft so aus: Man paddelt eine halbe Stunde ohne eine Welle zu bekommen, dann bekommt man durch Zufall eine Welle, krabbelt auf dem Brett in Surf-Position und surft ein paar Meter. Man jubelt aber keiner hat es gesehen. Dann will man es wiederholen aber wird 20 Minuten von Wellen vermöbelt. Man glaubt, dass man fast ertrinkt und rettet sich vollkommen erschöpft und außer Atem mit letzter Kraft an den Strand. Zuhause erzählt man stundenlang von der einen Welle, die (zum Glück ;) ) keiner gesehen hat. 

Eine Surf-Session mit Surf-Lehrer kann einem viel Mühe ersparen:

- Der Surfcoach hilft Dir, falsche Angewohnheiten aufzudecken und in korrekte Techniken umzuwandeln.

- Der Surfcoach zeigt Dir, wie Du die besten Stellen im Wasser findest und hilft Dir beim Timing des Wave-Catchens.

- Der Surfcoach motiviert Dich und lehrt Dich, mit welcher mental-korrekten Einstellung Du realistische Ziele erreichen kannst - beim Surfen und im Leben!

Die Lernkurve beim Surfen-Lernen

Surflehrer Surfcamp Erwachsene Secretwave.jpgWährend es beim Wellenreiten-Lernen am Anfang noch steil nach oben geht, stellt sich spätestens dann, wenn man sich mit anderen Surfschülern (die z.B. sportlicher sind oder mehr Erfahrung haben) schnell Frust ein. Auch von dem Punkt an, an dem man jeden Tag perfekte Bedingungen oder große Erfolge erwartet, geht es erstmal wieder bergab und nicht mehr bergauf.

Die meisten Surf-Schüler erleben nicht erst nach einer Woche, sondern schon nach wenigen Tagen, eine gewisse Enttäuschung, denn sie vergleichen einzelne erfolgreiche Tage mit anderen schwierigeren Tagen und da es nicht stets bergauf gehen kann und man nach ein paar Tagen nicht mehr so schnell und so viel lernt wie an den ersten Tagen (an denen alles noch neu war), stellt sich bei Intermediate-Surfern fast immer eine starke Frustration ein. Das sind sog. "Plateau-Phasen", die sich für den Surfer anfühlen wie Rückschritte. Wer es aber schafft, diese zu überwinden (hier stellt wie gesagt der Surflehrer ein enorm hilfreiches Schlüsselglied dar), dem steht für weitere Erfolge überhaupt nichts im Wege.Alter Surfen lernen Surfkurse Erwachsene Secretwave surfcamp.jpg

 

Tatsächlich muss man als Intermediate-Surfer immer wieder über seinen Schatten springen, denn eines ist und bleibt beim Surfen stets gleich: Kein Tag ist wie ein anderer!

Egal ob Anfänger oder Intermediate Surfer: Wir helfen Euch, den richtigen Weg zu gehen, um ein selbständiger und zufriedener Surfer zu werden.

Schreibt uns eine Email an